Mehr Direktbuchungen mit zeitgemäßem digitalem Know-how erhalten

Laut zahlreichen Marktforschungsstudien ist ersichtlich, dass 70 Prozent der deutschen Hoteliers Buchungsportale als zusätzlichen Vertriebsweg nutzen. Die Auslastungszahlen zeigen einen Verbesserungsprozess bei den Buchungen. Doch die Rentabilität, bei bis zu 15 % Provision pro erfolgreiche Buchung, spricht eine andere Sprache.

Es gibt einige Trends, die auch in der Praxis gut umsetzbar sind. Die Diskussionen zwischen Verbänden, Hoteliers und Buchungsportalen sind eine „Never ending story“.

Was also können Sie tun, um Ihre Direktbuchungsstrategie in diesen außergewöhnlichen Zeiten anzupassen?

Wir haben Ihnen hier unsere Top 6 zusammengestellt, um Ihre KPIs (Key-Performance-Indicators) auszubauen.

#1 Responsive Webdesign

Eine mobilfreundliche Webseite muss gegeben sein. Ihre Zielgruppe surft im Web bereits über 60 % mit dem Smartphone oder Tablet. Einige Studien berufen sich auch darauf, dass ein Großteil der Reisenden bereits die komplette Reise #customerjourney gerne mobil plant, bucht und bezahlen möchten. Nutzen Sie das, um Direktbuchungen zu erhalten.

#2 Aussagekräftige Titel und Metadaten in den Suchergebnissen (SERP)

Eine aussagekräftige Metadescription (Meta-Beschreibung), um den Suchenden auf den Leistungsumfang des Hotels aufmerksam zu machen, gehört zu einer guten Positionierung dazu und bildet Ihr Fundament im Web.

Vermarkten Sie sich zeitgemäß. Nutzen Sie die Möglichkeiten von Google, speziell auch Google Travel, Google My Business und Google Maps, um Ihre Direktraten und die Preisvorteile gegen die OTA-Raten (Buchungsportal-Raten) hervorzugeben.

#3 Repost ist das nächste Keyword

Nutzen Sie den Content (Inhalt), welchen Reisende im Web und in den Social-Media-Kanälen zur Verfügung stellen. Bedanken Sie sich für Kundenbewertungen durch das Teilen von Storys auf Instagram. Bündeln Sie die digitalen Möglichkeiten und veranschaulichen Sie Ihre Bewertungen mit Hilfe einer Grafik auf Ihrer Webseite.

#4 Aufrufe zum Handeln (CTA)

Viel Aufmerksamkeit für Ihr Hotel ist toll, aber nutzen Sie auch die Möglichkeiten, welche Google und Co Ihnen zur Verfügung stellen. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe! Platzieren Sie zielgenau klar formulierte Angebote durch Call To Actions (CTAs). Kommunizieren Sie Ihre umgesetzten Hygienekonzepte und zeigen Sie Ihrer Community im Netz, dass Sie bereit sind #restartgastro.

#5 Schaffen Sie einfache, klar verständliche Buchungsabläufe

Es gibt aus Kundensicht nichts Nervigeres, als auf Ihrer Webseite nach dem „Buchen Button“ zu suchen. Oftmals ist dieser CTA leider versteckt oder aus technischen Gründen nur schwer sichtbar platziert. Die Direktbuchung rückt damit in den Hintergrund. Laut Studien haben Sie drei Sekunden, um den Gast auf Ihrer Webseite zu überzeugen. Dazu zählt auch eine gut sichtbare Navigation, um ein Zimmer buchen zu können. Ein weiterer Punkt ist die Ladezeit Ihrer Webseite. Nutzen Sie PageSpeed Insights und verbessern Sie Ihre Performance.

#6 Hotelanzeigen

Auch wenn es in der aktuellen Lage nicht jedem leicht fällt, Geld in die Hand zu nehmen, Ihre Kommunikation und Positionierung müssen immer nach vorne gehen. Um sich nicht über Provisionen den Kopf zu zerbrechen, hat Google mit dem „Pay per Stay Programm“ die Gebotsstrategie für Hotelkampagnen angepasst. Diese Gebotsstrategie ermöglicht es Ihnen, nur dann zu zahlen, wenn der Gastaufenthalt tatsächlich stattgefunden hat, wodurch das Risiko einer Stornierung beseitigt wird. 

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Kurzer Exkurs zum Pay per Stay Programm:

Normalerweise werden Google-Hotelanzeigen geschaltet, die dann in der Suchmaschine gelistet werden. Sobald ein Interessent Ihre Anzeige anklickt und eine Buchung vornimmt, müssen Sie eine Provision an Google bezahlen, da der Gast über die Google-Funktion gebucht hat. Der Klickpreis CPC (CPC = Cost per Click) kann hier in zwei verschiedenen Varianten abgerechnet werden. Zum einen prozentual zum Zimmerpreis der jeweiligen gebuchten Nächte. Zum anderen kann ein fester Preis pro Klick bestimmt werden. Dieser muss pro gebuchte Nacht entrichtet werden. Beide Strategien haben ihre Vor- und Nachteile.

Mit der Gebotsstrategie „Provision (pro Aufenthalt)“ sollen Sie als Kunde die Vorteile der künstlichen Intelligenz und der Echtzeitdaten von Google nutzen. So werden Sie mehr Buchungen erzielen können. Dabei werden die Angebote der Hotelanzeigen der jeweiligen Situation automatisch angepasst. Berücksichtigt werden das Endgerät und der Standort des Endnutzers, der geografische Standort, der Reiseplan und der Hotelpreis.

Fazit

Fokussieren Sie sich weiterhin auf Direktbuchungen. Navigieren Sie Stammkunden und zukünftige  Gäste von booking.com und Co auf smarte Art und Weise auf Ihre Webseite.

Optimieren Sie durch SEO (Suchmaschinenoptimierung) Ihre KPIs für ein erfolgreiches Ranking und Google Suchergebnis (SERP).

Mit Ehrgeiz und der richtigen Unterstützung durch digitale Tools und unserer Expertise, schaffen Sie es auch in Zukunft Ihre Direktbuchungsstrategie gewinnbringend umzusetzen.

HN Performance

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