Der Influencer

Ein Influencer als Marketing-Instrument?

Im folgenden Beitrag werden wir auf den Influencer eingehen. Erfahren Sie hier mehr über die verschiedenen Influencer-Größen und wie sich eine Zusammenarbeit lohnen kann. Hierzu geben wir Ihnen auch ein paar Tipps an die Hand und stellen Ihnen Vor- und Nachteile gegenüber.

Ein kleiner Influencer-Marketing Exkurs

Ein immer wichtiger werdendes und interessantes Medium innerhalb des Marketings ist der Influencer. Das Schlagwort Influencer-Marketing gehört seit einigen Jahren zum festen Vokabular der Branche. Dieser Bereich entwickelt sich geradezu exponentiell. In der Vergangenheit galt ein Influencer als Blogger oder Online-Journalist. In den letzten Jahren haben sich vor allem Youtuber und Instagrammer eine zentrale Rolle als Influencer erarbeitet. Deshalb sind die Preise für die Tätigkeit der Influencer, vor allem in den Branchen Fitness und Mode, stark gestiegen. Für Unternehmen ist es immer sinnvoll und wichtig gewesen gute Beziehungen zu einflussreichen Personen innerhalb der Branche zu pflegen. Schon lange werden bekannte Persönlichkeiten als Markenbotschafter in der Werbung eingesetzt.  Influencer-Marketing unterscheidet sich – vor allem ­­– in einem Punkt: Die Werbebotschaft geht nicht vom Unternehmen aus, sondern vom Influencer selbst. Wenn man eine Werbebotschaft durch einen Influencer publizieren möchte, entstehen zwei positive Effekte. Erstens: Die Zielgruppe schenkt der Botschaft des Influencer ein deutlich höheres Vertrauen, da es ja von ihrem „Liebling“ kommt. Zweitens: Das Unternehmen muss nicht immer viel Geld ausgeben, um eine hohe Reichweite zu erhalten.  

Welche Arten von Influencer gibt es überhaupt?

Influencer werden mittlerweile in verschiedenen Größenordnungen unterteilt. Es gibt die Nano, Micro, Macro und Mega Influencer. Jede Größenordnung hat seine Vor- und Nachteile.

Der Nano Influencer

 hat nur eine geringe Reichweite und Anzahl an Follower. Dies beschränkt sich meist auf das soziale Umfeld mit mehreren hunderten Abonnenten. In diesem Umfeld ist er allerdings eine Art Meinungsführer und beeinflusst im geringen Maße seine Follower.

Der Micro Influencer

 hat Follower im vier- bis fünfstelligen Bereich und wird allgemein als Themenexperte oder Themenfan gesehen. Dieser erreicht eine Engagement Rate von 25-50%, welche sich durch eine hohe Qualität seiner Beiträge auswirkt. Die Engagement Rate gibt wieder, wie viele Follower auf einen Post reagieren. Weiterhin versucht er ein Gefühl von Nähe und Vertrautheit zu den Anhängern aufzubauen, damit ein entsprechendes Vertrauen in Bezug auf seine Aussagen und Empfehlungen entsteht.

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Der Macro Influencer

 besitzt Follower im sechsstelligen Bereich und aufwärts. Hier sinkt allerdings die Engagement Rate auf 5-25% und die Streuverluste werden höher. Die Reichweite, die erreicht werden kann, steigt hingegen bei den Macro Influencer an. Bei dieser Größenordnung wird der Fokus mehr auf den Aufbau der persönlichen Marke und weniger auf einzelne Produkte gelegt.

Der Mega Influencer

 ist letztendlich der Prominente. Diese Form gibt es schon lange. Heutzutage ist es schon selbstverständlich das die Promis ebenfalls die Social-Media-Kanäle nutzen. Jedoch bleibt hier die Frage offen, ob es sich für Unternehmen lohnt einen Prominenten zu engagieren. Die Preise fangen meist bei einem fünfstelligen Betrag pro Post an.

Lohnt sich eine Zusammenarbeit mit einem Influencer?

Um es direkt auf den Punkt zu bringen: Einen Influencer als Sprachrohr zu nutzen, um seine Zielgruppe schon fast nebenbei Werbung zuzuspielen, kann sich durchaus lohnen. Dennoch kommt es hier auf die Branche und das Produkt an. Auch innerhalb der Gastronomie und Hotellerie hat der Influencer schon lange Einzug gefunden. Wer seine Markenbekanntheit kostengünstiger steigern oder sein Image stärken möchte, sollte auf kleinere Influencer zurückgreifen. Einige Gastronomen gehen schon mit gutem Beispiel voran und arbeiten mit einigen Influencern zusammen.

Damit die Suche nach lokalen Influencern nicht zur Lebensaufgabe wird, bietet zum Beispiel das Unternehmen Freachly eine Plattform für Unternehmen und Influencer an. Hier teilen die Unternehmen ihr Angebot, unterteilt in Zielvorgaben und Entlohnung. Der Influencer sucht sich Angebote aus, welche zu ihm passen und postet seine Erlebnisse dann auf seinem Profil. Je nach Vereinbarung kann dies in Form von einem Bild, Bilderkarussell, Video oder mehrere Storys erfolgen. Durch Ortung und Namensnennung steigt so die Bekanntheit des jeweiligen Unternehmens.

Vorteile & Nachteile einer Zusammenarbeit

Vorteile einer Kooperation:

  • Influencer können eine hohe Reichweite haben
  • Mit Influencern bekommt das Angebot des Unternehmens ein Gesicht. „Echte Menschen“ wecken nun mal schneller Emotionen als eine anonyme Werbung
  • Influencer-Marketing ist Sofortwerbung und wird selten als nervig empfunden
  • Es kann eine lange Partnerschaft mit dem Influencer entstehen
  • Das Image des Unternehmens kann gesteigert werden

Nachteile einer Kooperation:

  • Zusammenarbeiten können arbeitsaufwendig werden
  • Manche Influencer fordern hohe Entlohnungen
  • Es besteht immer ein gewisses Risiko, dass die vereinbarte Leistung nicht wie gewünscht ankommt

Unser Fazit

Mal Hand aufs Herz. Jeder von uns möchte doch in irgendeiner Art und Weise einen Nutzen aus dem eigenen Handeln ziehen. Dabei muss es sich nicht immer um das Monetäre drehen. Im Großen und Ganzen sind wir davon überzeugt, dass die Vorteile einer Zusammenarbeit mit einem Influencer überwiegen. Wo sonst kann eine Dienstleistung oder ein Produkt so authentisch vermarktet werden wie durch einen Influencer. Mehr geht immer. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass ab einer bestimmten Reichweite die Fangemeinde ganz von alleine für mehr Reichweite sorgen wird.

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